Food Philosophy

Kennt ihr das? Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

 

Kennt ihr das? Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren

Vor tausenden von Jahren war das Leben scheinbar einfacher. Tagsüber durch die Natur streifen, auf der Suche nach Beeren und essbaren Pflanzen oder auf die Jagd gehen und Tiere erlegen. Gegen Abend dann die Beute nach Hause tragen und nach dem Verspeisen der Mahlzeit Ruhe einkehren lassen. Fand man Nahrung für mehrere Tage, konnte die Ruhe auch etwas andauern. Bis es wieder Zeit war aktiv zu werden und sich wieder auf den Weg zu machen mit dem einzigen Ziel: Neue Nahrung. Ein naturverbundener Wechsel von zielfokussierter Aktivität und zufriedener Ruhe, ganz im Rhythmus und im Einklang mit der Welt.

Ausruhen? Gibt’s nicht mehr

Doch was ist heute von diesem idyllischen – zugegeben vereinfachtem - Bild übrig geblieben? Eigentlich nichts. Das Nahrungsproblem hat sich für die meisten Menschen der westlichen Welt nahezu erledigt. Nahrung ist immer verfügbar und da wir sie ja nicht mehr selbst herbeischaffen müssen, ist auch die Anstrengung wesentlich kleiner geworden. Aber auch mit der Ruhe nach dem Verspeisen der Mahlzeit ist es dahin. Denn auch wenn unsere Vorratskammern voll sind, können wir uns nicht so lange ausruhen, bis sie leer sind.

Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

Aufgaben und Aktivitäten ohne Ende

Denn heute sieht unser Leben ganz anders aus. Wir gehen auf die Arbeit, sind also dort aktiv, haben Feizeitaktivitäten, Kinder und Familie, die es zu betreuen gilt. Urlaube wollen geplant, Feste und Feiern organisiert, Freundschaften gepflegt und das Haus geputzt werden. Wir haben Aufgaben ohne Ende und nennen das Alltag, besser noch stressigen Alltag. Doch dieser Alltag prasselt permanent auf uns ein, er wechselt nicht von aktiv auf passiv und es ist auch nie wirklich alles getan, so dass wir die Beine hochlegen und uns zufrieden ausruhen könnten. Wir überspringen die Phasen des Ausruhens und machen einfach immer weiter. Nichts mehr mit natürlichem Rhythmus.

Nicht nur der Alltag mit seinen Pflichten nimmt uns ein, sondern auch wir selbst. Denn wir wollen obendrein auch noch zufrieden und glücklich sein. Uns selbst verwirklichen und ein tolles Leben haben. Da kommt zum Alltag noch der selbstgemachte Druck hinzu, herauszufinden, was uns denn zufrieden machen könnte und diese Ziele dann zu verfolgen.
Wir sind also immer aktiv, immer am Suchen, immer am Ziele verfolgen und Alltag abarbeiten.

Aktivität gleich Unzufriedenheit

Doch was wir an dieser Sache oft nicht bemerken, ist die Tatsache, dass wir keine Ruhe mehr haben und dass Ruhe und Zufriedenheit eng miteinander verbunden sind. Was früher der Wechsel von Aktivität, gleich Ziele verfolgen, und Ruhe, einem Zustand der Zufriedenheit nach Erreichen der Ziele war, das ist heute nur noch Aktivität, um alles unter einen Hut zu kriegen. Dabei müssen wir uns darüber bewusst werden, dass Aktivität immer in gewissem Maß Unzufriedenheit bedeutet – wir haben das Ziel ja noch nicht erfüllt oder die Aufgabe noch nicht erledigt. Und dass nur im Zustand der Ruhe, sich das ersehnte Zufriedenheitsgefühl einstellt, weil wir dann erst sehen können, was wir erreicht haben und uns daran erfreuen. Ein bisschen, wie nach einer Mahlzeit. Nach dem Essen sind wir gesättigt und kommen in Ruhe und den wenigsten würde es da einfallen, sofort die nächste Mahlzeit zuzubereiten oder direkt in den Supermarkt zu fahren, um Nachschub zu besorgen.

Mehr Ruhe und Zufriedenheit finden: Himbeer-Philosophy. Hier geht’s zum Artikel ...

Ziel erreicht ... nächstes Ziel

Und wenn wir unsere Ziele erreichen oder Aufgaben im Alltag erfolgreich gemeistert haben. Was kommt dann? Ruhe? Zufriedenheit? Pause machen und regenerieren? Nein. meistens nicht. Meistens gibt es gleichzeitig noch viele weitere Dinge, die wir erledigen müssen und wo wir noch nicht am Ziel angekommen sind. Und wenn es doch einmal so ist, dass wir einen seltenen Moment erwischen, wo alles getan ist. Dann haben wir es schon verlernt uns auszuruhen, dann macht uns die Ruhe Panik und wir ... suchen uns schnell neue Ziele, damit wir zufriedener und glücklicher werden.

Himbeeren: Wechsel zwischen Tun und Nichtstun

Wir brauchen jemanden, der uns wieder beibringt, dass wir nur im Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität wirklich ausgeglichen leben können: Die Himbeere. Himbeeren sind gut, wenn wir uns unter ständigem Druck fühlen, ständig auf dem Sprung sind und unseren Aufgaben, Verpflichtungen, Zielen und Wünschen regelrecht hinterherhetzen. Wenn wir eigentlich gesättigt sind, aber anstatt uns auch mal auszuruhen, gleich neue Ziele ins Auge fassen und diesen hinterherjagen. Ja, man kann sagen, Himbeeren führen uns wieder zurück in den gesunden Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe.

Ohne Ruhe, keine Zufriedenheit

Wenn wir immer unter Druck stehen, kann man die Zufriedenheit, die sich erst in Ruhe einstellt, quasi nicht erreichen. Himbeeren helfen uns dabei den Druck auch mal abzubauen und mal bewusst in die Ruhe zu kommen. Auch mal zu realisieren, dass wir tagtäglich kleine Ziele erreichen und uns deshalb auch mal zurücklehnen können, dürfen und sogar müssen. Denn unser natürlicher Rhythmus heißt ja nicht möglichst gestresst durchs Leben zu jagen, sondern beide Aspekte zu vereinen: Den inneren Antrieb etwas zu erreichen und die Freude und Zufriedenheit, wenn wir etwas erreicht haben. Oft sprechen wir von unserer inneren Mitte, die wir gerne finden würden. Die Balance zu halten zwischen Zeiten der Ruhe und Regeneration und Zeiten der Dynamik und Aktivität gehört auch zu dieser inneren Mitte.

Immer unter Druck, immer gestresst? Mehr Ruhe und Zufriedenheit mit Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

Zufriedenheit ist kein Ziel

Himbeeren helfen uns auch, mal wieder Ordnung und Klarheit in unsere Aufgaben, Ziele und Verpflichtungen zu bekommen. Sie werfen auch die Frage nach unserer Ausrichtung auf. Was sind denn unsere eigentlichen und wichtigen Ziele, die wir wirklich erreichen wollen. Die Ziele, die uns innehalten halten lassen, die uns zufrieden machen würden. Denn oft lautet unser Ziel: Zufriedenheit. Doch das ist eigentlich kein Ziel. Es ist das, was eintritt, wenn wir unsere Ziele erreicht haben. Dann, wenn wir in Ruhe kommen.

Nur Stress oder nur Lethargie: Himbeeren

Himbeeren regulieren diese beiden Pole. Versuchen wieder einen Wechsel von Aktion und Ruhe herzustellen. Wer also in einem der beiden Extreme hängt, nur Ruhe oder nur Aktion, oder wem es schwerfällt von einem ins andere zu wechseln, der sollte die Kräfte der Himbeere in Anspruch nehmen und sich klarmachen, dass Ruhe mit Zufriedenheit einhergeht und Aktion mit Unzufriedenheit. Das liegt in unserer Natur und in unserem Wesen gegründet.


Meine Lieblingsrezepte mit Himbeeren findest du auf meiner Pinterest-Pinnwand. Schau gerne mal vorbei.

www.pinterest.de/foodphilosophyblog/obst-philosophie-garten-rezepte/himbeeren

 

Wichtiger Hinweis

Alle hier aufgeführten Erkenntnisse sind weder naturwissenschaftlich noch schulmedizinisch nachweisbar und bilden keine Grundlage für die Behandlung von körperlichen und psychischen Symptomen, Beschwerden oder Krankheiten. Sie ersetzen in keinem Fall die Konsultation eines Arztes, Apothekers oder anderweitig medizinisch geschultem Personal.

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