Food Philosophy

Herzkirschen: Emotionale Blockaden lösen und im Flow bleiben. Von Melanie Brombacher

 

Herzkirschen: Emotionale Blockaden auflösen und im Flow bleiben

Wir alle wollen im Flow sein. Das Leben soll dahinfließen. Spätestens seit dem großen Erfolg der Zeitschrift „Flow“, ist der Begriff Ausdruck eines neuen Lebensgefühls. Wir wollen keine Hindernisse, keine Probleme. Wir sehnen uns danach, dass alles einfach dahinfließt. Wir wünschen uns Zufriedenheit, Gelassenheit und wollen das Leben in seiner Einfachheit und Schlichtheit genießen. Wir wollen das „Flow-Gefühl“.

Warum es so schwierig ist, im Flow zu bleiben

Doch warum ist dieses „Flow-Gefühl“ so schwer zu erreichen? Mehr Achtsamkeit, mehr Respekt vor uns selbst und der Welt, in der wir leben, mehr im Augenblick leben und die kleinen Freuden des Lebens genießen. Das alles sind gute Ratschläge, aber warum können wir nicht konsequent in dieser Haltung bleiben? Weil es im Leben immer Hindernisse und Probleme gibt. Vor allem sind es unsere eigenen emotionalen Probleme, die uns daran hindern, unbeschwert und voller Freude jeden Tag zu genießen. Probleme in der Partnerschaft, in der Familie, im Job oder mit den Kindern oder auch ein stressiger Alltag lassen negative Emotionen in uns hochsteigen, die unseren schönen Flow unterbrechen und uns zum Anhalten zwingen.

Emotionale Probleme behindern den Flow

Negative Gefühle, wie Ungerechtigkeit, Schuldgefühle, seelischer Schmerz oder Ängste wollen erst mal bewältigt und aufgelöst werden, bevor wir wieder in den Flow kommen. Die einfachste Art, um solche emotionalen Blockaden aufzulösen, ist das Teilen. Ganz nach dem Prinzip „geteiltes Halb ist halbes Leid“, können wir negative Erlebnisse und Gefühle schneller verarbeiten und auflösen, wenn wir sie mit anderen teilen, also wenn wir mit anderen darüber reden.

 

Herzkirschen: So bleibst du im Flow. Hier geht’s zum Artikel ...

Schnellere Bewältigung von emotionalen Blockaden

Indem wir mit anderen Menschen über unsere Probleme und negativen Gefühle sprechen, werden die Spannung und der Druck, der durch diese entsteht, abgemildert und die Energie kann wieder einfacher fließen. Emotionale Probleme verursachen so etwas wie eine kleine Energieblockade. Je mehr Blockaden wir aufbauen, je mehr stagniert unser ganzes System. Das führt zunächst dazu, dass wir aus dem Gleichgewicht geraten und wir unsere Mitte verlieren und uns nicht mehr gut fühlen. Dauern emotionale Blockaden an, können sie auch zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen führen. Es wäre daher ideal, wenn wir unseren Emotionenhaushalt immer aufgeräumt und sauber halten. Und das funktioniert, indem wir uns unserer Probleme bewusst sind und sie direkt angehen.

Herzkirschen fördern den Austausch

Der Austausch mit anderen ist so etwas wie die Erste Hilfe bei emotionalen Problemen. Und genau dafür können wir die Kraft der Herzkirsche bewusst einsetzen. Denn sie unterstützt uns dabei, unsere emotionalen Probleme und Sorgen mit anderen Menschen zu teilen und sie so schneller und effektiver zu bewältigen. Die Herzkirsche macht uns unsere emotionalen Blockaden bewusster, die uns daran hindern, im Flow zu sein. Herzkirschen aktivieren den Austauschprozess und motivieren uns dazu, unsere Probleme mit anderen Menschen zu teilen, damit wir sie besser bewältigen können. Im Gespräch werden Probleme relativiert, man kann sie nochmal von außen betrachten und Ursachen für unsere Probleme entwickeln. Auch findet man im Gespräch mit anderen auch bessere Lösungen für unsere Sorgen und entwickelt gemeinsam Handlungsstrategien, wie wir mit unseren Problemen umgehen können. Das alles trägt dazu bei, dass sich die kleine Energieblockade auflöst und wir unsere Mitte wiederfinden.

Melanie Brombacher: „Emotionale Blockaden lösen und im Flow blieben mit Herzkirschen“. Hier geht’s zum Artikel ...

Es muss nicht immer alles nach Plan laufen

Herzkirschen verbinden unsere Gefühlsseite, unser Herz und unser logisches Denken, unseren Kopf. Wir selbst sind heutzutage ja eher Kopfmenschen. Wir denken linear von A nach B und denken, dass der einzig richtige Weg der gerade Weg ist. Doch das ist von der Natur gar nicht so vorgesehen. Vielmehr entwickelt sich unser Leben meist überhaupt nicht geradlinig, sondern mit vielen Kurven, Umwegen oder sogar Rückschlägen. Meist versteht das unser Kopf nicht so gut. Denn wir interpretieren alles, was vom geraden Weg abweicht, oft als unsinnig, sinnlos oder Versagen.

Flow meint nicht den geraden Weg

Herzkirschen verlagern den Schwerpunkt mehr auf unsere Emotionen und unsere Intuition, denn hier gibt es kein lineares Denken. Wir verstehen dann besser, dass sich unser Leben nicht linear entwickeln muss. Es muss nicht immer für alles einen Plan geben und es ist auch nicht schlimm, wenn nicht alles nach Plan und nach dem eigenen Kopf läuft. Im Gegenteil. Im Flow sein, heißt auch, dass man mitfließt. Dass man nicht dem Weg des Kopfes folgt, sondern den Weg einfach geht, wohin er auch führt.

Herzkirschen: Sich auf den Rhythmus einlassen

Im Flow sein heißt auch, dass wir in unserem ganz eigenen Rhythmus leben, quasi dem Gegenteil von geradlinigem Weg. Wir Menschen haben leider kein gutes Gespür für Rhythmen. Weder für die Rhythmen der Natur, noch für die eigenen, menschlichen Rhythmen. Hier unterstützen uns Herzkirschen, uns wieder mehr auf die ganz natürlichen und automatischen Rhythmen einzulassen und vermeintliche Umwege, Rückschritte oder Richtungsänderungen im Leben einfach anzunehmen. Denn oft stellt sich erst viel später heraus, dass der Weg, den wir genommen haben, dann doch der richtige war. Jeder kennt doch das Gefühl, dass sich ein Kreis schließt. Dass plötzlich im Leben doch wieder alles zusammenpasst und man rückwärts den Sinn der vielen Umwege plötzlich erkennt. Da wäre es doch wunderbar, wenn wir uns von Anfang an wieder mehr auf die Rhythmen und Wege des Lebens einlassen und nicht zu kopfig unsere Pläne verfolgen. Dass wir offen bleiben für Wendungen, plötzliche Gelegenheiten und Chancen und auch mal eine Enttäuschung gelassen sehen können. Das wäre wirklich im Flow sein.

Herzkirschen: Flow Food. Hier geht’s zum Artikel ...

Herzkirschen: Flow Food

Die Herzkirschen lösen also einerseits emotionale Blockaden auf, die unseren Flow blockieren, indem sie uns dazu anregen, negative Gefühle und Probleme schneller zu bewältigen, indem wir uns mit anderen Menschen austauschen. Dieser Austausch stärkt im Übrigen auch unser Nervensystem und hilft uns langfristig besser mit Problemen umgehen zu können. Außerdem Herzkirschen mindern den Einfluss unseres logischen Denkens und helfen, uns wieder mehr dem intuitiven und rhythmischen Leben hinzugeben. Einfach im Fluss des Lebens mitzufließen, mit allen Kurven, Wasserfällen und Strömungen. Für mich sind Herzkirschen nur noch das „Flow-Food“, da sie uns auf eine ganz sanfte Art und Weise auf den richtigen Weg bringen.


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Kennt ihr das? Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

 

Kennt ihr das? Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren

Vor tausenden von Jahren war das Leben scheinbar einfacher. Tagsüber durch die Natur streifen, auf der Suche nach Beeren und essbaren Pflanzen oder auf die Jagd gehen und Tiere erlegen. Gegen Abend dann die Beute nach Hause tragen und nach dem Verspeisen der Mahlzeit Ruhe einkehren lassen. Fand man Nahrung für mehrere Tage, konnte die Ruhe auch etwas andauern. Bis es wieder Zeit war aktiv zu werden und sich wieder auf den Weg zu machen mit dem einzigen Ziel: Neue Nahrung. Ein naturverbundener Wechsel von zielfokussierter Aktivität und zufriedener Ruhe, ganz im Rhythmus und im Einklang mit der Welt.

Ausruhen? Gibt’s nicht mehr

Doch was ist heute von diesem idyllischen – zugegeben vereinfachtem - Bild übrig geblieben? Eigentlich nichts. Das Nahrungsproblem hat sich für die meisten Menschen der westlichen Welt nahezu erledigt. Nahrung ist immer verfügbar und da wir sie ja nicht mehr selbst herbeischaffen müssen, ist auch die Anstrengung wesentlich kleiner geworden. Aber auch mit der Ruhe nach dem Verspeisen der Mahlzeit ist es dahin. Denn auch wenn unsere Vorratskammern voll sind, können wir uns nicht so lange ausruhen, bis sie leer sind.

Immer unter Druck, immer auf dem Sprung, immer gestresst? Die Antwort: Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

Aufgaben und Aktivitäten ohne Ende

Denn heute sieht unser Leben ganz anders aus. Wir gehen auf die Arbeit, sind also dort aktiv, haben Feizeitaktivitäten, Kinder und Familie, die es zu betreuen gilt. Urlaube wollen geplant, Feste und Feiern organisiert, Freundschaften gepflegt und das Haus geputzt werden. Wir haben Aufgaben ohne Ende und nennen das Alltag, besser noch stressigen Alltag. Doch dieser Alltag prasselt permanent auf uns ein, er wechselt nicht von aktiv auf passiv und es ist auch nie wirklich alles getan, so dass wir die Beine hochlegen und uns zufrieden ausruhen könnten. Wir überspringen die Phasen des Ausruhens und machen einfach immer weiter. Nichts mehr mit natürlichem Rhythmus.

Nicht nur der Alltag mit seinen Pflichten nimmt uns ein, sondern auch wir selbst. Denn wir wollen obendrein auch noch zufrieden und glücklich sein. Uns selbst verwirklichen und ein tolles Leben haben. Da kommt zum Alltag noch der selbstgemachte Druck hinzu, herauszufinden, was uns denn zufrieden machen könnte und diese Ziele dann zu verfolgen.
Wir sind also immer aktiv, immer am Suchen, immer am Ziele verfolgen und Alltag abarbeiten.

Aktivität gleich Unzufriedenheit

Doch was wir an dieser Sache oft nicht bemerken, ist die Tatsache, dass wir keine Ruhe mehr haben und dass Ruhe und Zufriedenheit eng miteinander verbunden sind. Was früher der Wechsel von Aktivität, gleich Ziele verfolgen, und Ruhe, einem Zustand der Zufriedenheit nach Erreichen der Ziele war, das ist heute nur noch Aktivität, um alles unter einen Hut zu kriegen. Dabei müssen wir uns darüber bewusst werden, dass Aktivität immer in gewissem Maß Unzufriedenheit bedeutet – wir haben das Ziel ja noch nicht erfüllt oder die Aufgabe noch nicht erledigt. Und dass nur im Zustand der Ruhe, sich das ersehnte Zufriedenheitsgefühl einstellt, weil wir dann erst sehen können, was wir erreicht haben und uns daran erfreuen. Ein bisschen, wie nach einer Mahlzeit. Nach dem Essen sind wir gesättigt und kommen in Ruhe und den wenigsten würde es da einfallen, sofort die nächste Mahlzeit zuzubereiten oder direkt in den Supermarkt zu fahren, um Nachschub zu besorgen.

Mehr Ruhe und Zufriedenheit finden: Himbeer-Philosophy. Hier geht’s zum Artikel ...

Ziel erreicht ... nächstes Ziel

Und wenn wir unsere Ziele erreichen oder Aufgaben im Alltag erfolgreich gemeistert haben. Was kommt dann? Ruhe? Zufriedenheit? Pause machen und regenerieren? Nein. meistens nicht. Meistens gibt es gleichzeitig noch viele weitere Dinge, die wir erledigen müssen und wo wir noch nicht am Ziel angekommen sind. Und wenn es doch einmal so ist, dass wir einen seltenen Moment erwischen, wo alles getan ist. Dann haben wir es schon verlernt uns auszuruhen, dann macht uns die Ruhe Panik und wir ... suchen uns schnell neue Ziele, damit wir zufriedener und glücklicher werden.

Himbeeren: Wechsel zwischen Tun und Nichtstun

Wir brauchen jemanden, der uns wieder beibringt, dass wir nur im Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität wirklich ausgeglichen leben können: Die Himbeere. Himbeeren sind gut, wenn wir uns unter ständigem Druck fühlen, ständig auf dem Sprung sind und unseren Aufgaben, Verpflichtungen, Zielen und Wünschen regelrecht hinterherhetzen. Wenn wir eigentlich gesättigt sind, aber anstatt uns auch mal auszuruhen, gleich neue Ziele ins Auge fassen und diesen hinterherjagen. Ja, man kann sagen, Himbeeren führen uns wieder zurück in den gesunden Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe.

Ohne Ruhe, keine Zufriedenheit

Wenn wir immer unter Druck stehen, kann man die Zufriedenheit, die sich erst in Ruhe einstellt, quasi nicht erreichen. Himbeeren helfen uns dabei den Druck auch mal abzubauen und mal bewusst in die Ruhe zu kommen. Auch mal zu realisieren, dass wir tagtäglich kleine Ziele erreichen und uns deshalb auch mal zurücklehnen können, dürfen und sogar müssen. Denn unser natürlicher Rhythmus heißt ja nicht möglichst gestresst durchs Leben zu jagen, sondern beide Aspekte zu vereinen: Den inneren Antrieb etwas zu erreichen und die Freude und Zufriedenheit, wenn wir etwas erreicht haben. Oft sprechen wir von unserer inneren Mitte, die wir gerne finden würden. Die Balance zu halten zwischen Zeiten der Ruhe und Regeneration und Zeiten der Dynamik und Aktivität gehört auch zu dieser inneren Mitte.

Immer unter Druck, immer gestresst? Mehr Ruhe und Zufriedenheit mit Himbeeren. Hier geht’s zum Artikel ...

Zufriedenheit ist kein Ziel

Himbeeren helfen uns auch, mal wieder Ordnung und Klarheit in unsere Aufgaben, Ziele und Verpflichtungen zu bekommen. Sie werfen auch die Frage nach unserer Ausrichtung auf. Was sind denn unsere eigentlichen und wichtigen Ziele, die wir wirklich erreichen wollen. Die Ziele, die uns innehalten halten lassen, die uns zufrieden machen würden. Denn oft lautet unser Ziel: Zufriedenheit. Doch das ist eigentlich kein Ziel. Es ist das, was eintritt, wenn wir unsere Ziele erreicht haben. Dann, wenn wir in Ruhe kommen.

Nur Stress oder nur Lethargie: Himbeeren

Himbeeren regulieren diese beiden Pole. Versuchen wieder einen Wechsel von Aktion und Ruhe herzustellen. Wer also in einem der beiden Extreme hängt, nur Ruhe oder nur Aktion, oder wem es schwerfällt von einem ins andere zu wechseln, der sollte die Kräfte der Himbeere in Anspruch nehmen und sich klarmachen, dass Ruhe mit Zufriedenheit einhergeht und Aktion mit Unzufriedenheit. Das liegt in unserer Natur und in unserem Wesen gegründet.


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Orangen: Herzöffner und Fettlöser. Lies mehr …

 

Wie Orangen unseren Abstellraum entrümpeln und unser Herz erwärmen

Orangen mobilisieren Fett. Deshalb ist es besonders günstig, Orangen in der Winterzeit zu essen. Vor allem in früheren Zeiten, da naturgemäß das Essen im Winter eher knapp war. Deshalb war es besonders sinnvoll, Orangen im Winter zu essen, um die Fettverbrennung anzukurbeln und die körpereigenen Vorräte optimal zu nutzen. Heute ist das freilich nicht mehr notwendig, da wir ja auch im Winter genug Lebensmittel zur Verfügung haben. Dennoch gehören Orangen für uns nach wie vor zum beliebtesten Winterobst und wir können uns heute die fettlösenden Eigenschaften ganz gezielt zu Nutze machen.

Orangen gegen Kälte

Im Winter gab es nicht nur wenig zu essen, sondern es war und ist auch noch kalt. Und auch hier kann das Sonnenobst hilfreich sein. Orangen schaffen Wärme. Sie machen so richtig warm ums Herz. Das wirkt sich natürlich positiv auf unser Gemüt und unser Wohlbefinden aus. Aus dem Yoga kennen wir viele Übungen, die den Herzbereich dehnen und öffnen sollen. So genannte Herzöffner-Übungen. Dies fördert die Durchblutung und Entgiftung im Brustbereich und sorgt so für unsere Herzgesundheit. Orangen haben eine ähnliche Wirkung. Sie sind Herzöffner.

Orangen: Herzöffner Food. Lies mehr …

Orangen öffnen blockierte Herzen

Man spricht von emotionalen Herzblockaden, wenn man durch negative Erlebnisse, emotionale Enttäuschungen oder einen Mangel an Liebe und Zuwendung, sein Herz verschließt, um den entstandenen Schmerz einerseits zu lindern und andererseits sein Herz und Innerstes vor weiteren Verletzungen zu schützen. Diesen Schutzmechanismus kennt jeder von uns. Die Kehrseite der Medaille ist, dass unser Herz nun erkaltet und sich unsere Fähigkeit Wärme, Liebe und Zufriedenheit zu empfinden, stark einschränkt. Wir sind dann zwar geschützt, aber nicht glücklich. Ein weiterer Nachteil eines verschlossenen Herzens ist der emotionale Heilungsstillstand. Wir haben den Herzschmerz im wahrsten Sinne des Wortes lediglich verdrängt, aber nicht verarbeitet und überwunden. Deshalb ist es so wichtig, sein Herz nach einer Enttäuschung oder Verletzung auch wieder zu öffnen. Damit man das negative Erlebnis überwinden und wieder glücklich werden kann.

Orangen öffnen das Herz und setzen somit Prozesse der Herzheilung wieder in Gang. Der Mechanismus ist denkbar einfach. Sie wärmen das Herz einfach wieder auf. Wie wenn man nach einem Spaziergang im Winter, durchgefroren nach Hause kommt und sich an die warme Heizung kuschelt. Im Übrigen wirken Orangen auch sehr positiv, wenn in einem Raum oder zwischen Personen eine eisige und frostige Stimmung herrscht. Außerdem enthalten Orangen viel Kalium und das ist notwendig, damit unser Herz in einem starken und regelmäßigen Rhythmus schlägt.

Körperfett als Abstellraum

Orangen sind besonders hilfreich bei der Auflösung von Fetten. Im Haushalt nutzen wir diese Eigenschaft von Orangen schon lange. Orangenreiniger sind der perfekte Helfer, wenn es um die Entfernung und Auflösung von hartnäckigen Fettrückstanden geht. Orangenreiniger gibt es nicht nur im kommerziellen Handel, sondern kann auch ganz einfach selbst hergestellt werden. Die Fähigkeit Fette aufzulösen funktioniert aber nicht nur beim Hausputz, sondern auch im Körper. Doch bitte keinen Orangenreiniger zu sich nehmen. Dieser ist viel zu hoch konzentriert und schädlich für den Menschen. Einfach bei Orangen selbst und Orangensaft bleiben.

Orangen: Herzöffner Food. Lies mehr …

Orangen helfen uns Fett abzubauen. Doch was heißt das denn eigentlich genau. Der Anthroposoph Rudolf Steiner betrachtet Körperfett viel ganzheitlicher als wir heute. Fett ist in seinen Augen nicht nur lästiges Zusatzgewicht. Das Anlegen von Fettgewebe hat Gründe. Ganzheitlich betrachtet ist das Körperfettgewebe so etwas wie eine Mischung zwischen Abstellraum und Vorratskammer im Haus. Dort kommt alles hinein, was wir gerade nicht brauchen, aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt. Außerdem landen dort alles Sachen, von denen wir uns nicht trennen können, weil wir noch eine emotionale Verbindung zu den Sachen haben. Die klassische Kiste mit den Resten einer verflossenen Liebe, Fotoalben oder Erinnerungen aus der Kindheit. Nach dem Motto innen wie außen, sind unsere Fettdepots demnach Lagerstätten für alles, was gerade nicht gebraucht wird oder wir auf den emotionalen Parkplatz schieben wollen. Vor allem negative Erlebnisse und Erinnerung, die wir verdrängt haben, landen im Fettdepot und werden dort gespeichert, ebenso alles, was uns belastet und Probleme, die wir nicht lösen können.

Ist eine Erinnerung, eine Erfahrung oder Emotionen einmal im Fettdepot gelandet, so sind sie für uns wie weggeschlossen. Es ist nur schwer möglich wieder einen Zugriff darauf zu bekommen. Fast wie: Aus den Augen, aus dem Sinn. Ist beispielsweise eine schwere emotionale Enttäuschung verdrängt worden und im körpereigenen Abstellraum gelandet, so können wir selbst bewusst nichts mehr daran ändern. Sie sind im Unterbewusstsein gelandet. Wir können die Enttäuschung weder wieder hervorholen, noch sie verarbeiten, noch sie loslassen. Wir tragen sie einfach als zusätzliche Last mit uns herum.

Wenn wir Fett abbauen, beispielsweise durch eine Diät zur Gewichtsabnahme, dann wird der Körper gezwungen den Abstellraum zu öffnen und die gespeicherten Informationen kommen wieder in unser Bewusstsein, werden wieder ins System integriert und wieder bearbeitet. Das funktioniert aber nur, wenn wir den Abstellraum auch öffnen wollen. Sind wir nicht bereit, uns diesen Erinnerungen und Erlebnissen zu stellen, dann funktioniert auch das Abnehmen nicht sehr gut.

Orangen bringen das Unterbewusste hervor

Orangen mit ihrer hervorragenden Fettlösekraft öffnen also unseren Abstellraum und räumen eine Kiste nach der nächsten aus. Nun stehen wir stehen also vor einem Berg an alten Dingen und müssen uns alles wieder ansehen, wenn wir dauerhaft ausmisten wollen. Die Kiste mit Erinnerungen an die Jugend oder ein altes Schmuckstück der verstorbenen Oma. Orangen bringen uns dazu, die unbewusst abgespeicherten Erinnerungen wieder ins Bewusstsein zu holen, um sie dann endgültig zu verarbeiten und loszulassen. Wer Fett abbauen möchte, kann sich also die Kraft der Orangen zu Nutze machen, muss sich aber darauf einstellen, dass viele alte Erinnerungen, Gefühle und Erlebnisse wieder ins Bewusstsein kommen. Wer dem offen gegenübersteht und vergangene Erlebnisse gehen lässt, der kann auch in kurzer Zeit seinen körpereigenen Abstellraum aufräumen.

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Brombeeren: Wenn andere schlecht über dich reden

Menschen reden nun Mal. Leider nicht nur über Dinge, die sie etwas angehen und mit direktem Adressaten, sondern besonders gerne über andere in deren Abwesenheit. Und so ist es wohl jedem schon öfter passiert, dass einem Dinge erzählt worden sind, die Dritte über einen gesagt haben. Die Gerüchteküche brodelt und meist sind das keine Komplimente, die einem da weitergesagt werden. Vielmehr kann man das ganze Portfolio an verletzenden Kommentaren beim „Hinter-dem-Rücken-anderer-Reden“ entdecken.

Tratsch und Klatsch

Wir reden von Kommentaren über Aussehen und Figur, Klamotten, den Beziehungsstatus bis hin zu unschönen Aussagen über Kinder und Familie. Auch im Büroalltag brodelt die Gerüchteküche und ein Unternehmen ohne Tratsch und Klatsch ist kaum vorstellbar. Hier werden die Kompetenzen der Kollegen angezweifelt, Erfolge und Leistungen

abgewertet gestellt und jede Handlung einer Person gnadenlos analysiert. Oft kriegen wir natürlich gar nicht mit, was so hinter unserem Rücken über uns gesagt wird. Aber oft eben auch schon. Das ist nicht nur unangenehm, sondern in vielen Fällen sehr verletzend.

Was machen negative Kommentare mit uns?

Negative Kommentare über uns selbst, können die meisten Menschen nicht gut verkraften. Besonders, wenn wir die Kritik an unserer Person nicht persönlich und in direktem Austausch im Sinne der berühmten „konstruktiven Kritik“ gesagt bekommen, sondern indirekt über Dritte. Doch was passiert eigentlich in uns, wenn wir negative Dinge über uns erfahren? Hier ein Beispiel: Im Büro sagt ein Kollege zu uns, dass eine Kollegin gesagt hat, dass man selbst überhaupt nichts drauf hat. Also eine eindeutige Kritik an der eigenen Kompetenz.

Brombeeren: Wenn andere schlecht über dich reden

Kritik überprüfen und speichern

Zunächst kommt diese Info bei uns an und wird überprüft. Denke ich auch selbst, dass ich nichts drauf habe? Im Normalfall hoffentlich nicht. Dennoch halten wir im Kopf fest, dass ein Zweifel an unseren Fähigkeiten besteht und das wollen wir natürlich nicht. Bei jedem weiteren Fall, wo wir selbst oder andere unsere Fähigkeiten anzweifeln, wird diese Erinnerungen an die eine Kollegin wieder hervorgerufen, die gesagt hat, dass wir eigentlich nichts können. Tun wir nichts, um diesen ersten Kommentar aufzulösen, werden wir immer empfindlicher, wenn es zu dem Punkt kommt, dass unsere Kompetenz kritisch hinterfragt wird. Im schlimmsten Fall kommen wir selbst zu der Ansicht, dass wir nichts können.

Der direkte Weg ist schwer …

Empfinden wir die Kritik der Kollegin als verletzend und ungerecht, dann könnten wir direkt auf die Kollegin zugehen und den direkten Austausch suchen, um das Thema zu klären. Normalerweise ist das auch der erste Impuls. Direkter Kontakt, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Doch das ist oft nicht so einfach. Vor allem, weil es immer schwer ist, wenn man etwas nicht direkt von jemandem erfahren hat, sondern über Dritte. Es fällt vielen schwer auf andere zuzugehen und das Thema anzusprechen, da man es ja nur vom Hörensagen kennt und das Gesagte eventuell gar nicht zutrifft oder der andere es einfach abstreitet.

Brombeeren: Emotionale Wirkung

Rachekonflikte: Wie du mir, so ich dir!

Können wir diesen einen negativen Kommentar, der uns verletzt hat, aber nicht wieder bereinigen, dann bleibt bei uns ein unangenehmes Gefühl übrig, und da wir auch nicht darüber kommunizieren bleibt dieser negative Kommentar wie ein Schatten über uns. Um diesen Schatten zu bekämpfen finden wir andere Möglichkeiten, wie beispielsweise, ebenfalls schlecht über die Kollegin zu reden. Quasi als kleine Vergeltungsmaßnahme. Man schlägt einfach zurück, oft mit den gleichen Mitteln, wie der Angreifer. Auf jeden Fall werden wir der Kollegin aus dem Weg gehen und sie als Feind ansehen. Die Fronten verhärten sich und in manchen Fällen kann daraus ein richtiger persönlicher Krieg entstehen. Und irgendwann ist auch die Chance auf Aussöhnung vertan und man steckt mittendrin in einem für beide Seiten verletzenden zwischenmenschlichen Konflikt. Solche Konflikte können sich über Jahre hinziehen, ohne dass die beiden Konfliktparteien jemals direkt miteinander sprechen.

Brombeeren und Rachegefühle

Doch nun kommen die Brombeeren ins Spiel. Wer schon mal mitten in Brombeer-Sträuchern stand, der weiß, dass man sich inmitten der stacheligen Ranken von Brombeeren kaum wieder befreien kann, ohne von den Dornen der Brombeere verletzt zu werden. Eine ganz ähnliche Situation, wie in einem durch Verletzung und Gegenverletzung geprägten zwischenmenschlichen Konflikt. Brombeeren sind Rosengewächse und bilden ein besonders hartnäckiges Netz aus dornenbesetzten Ranken, deren Wachstum kaum zu bändigen ist. Vergräbt man Brombeeren auch noch so tief in der Erde, wuchern sie immer wieder nach oben und sind nur schwer zu eliminieren. Auch Rachegefühle haben diese Eigenschaft. Einmal da, sind sie nur sehr schwer wieder auflösbar. Es reicht schon ein Erlebnis, bei dem man beleidigt, gedemütigt oder verletzt wird und uns keine andere Reaktion als Rache am Verursacher bleibt.

Brombeeren: Rachegefühle überwinden

Die andere Lösung: Reden

Die Brombeere ist eine der wenigen Pflanzen, die bei solch starken emotionalen Verletzungen, die in Rachekonflikten alla „wie du mir, so ich dir“ enden, noch hilfreich eingreifen können. Brombeeren lösen den Kommunikations-Stopp auf und helfen uns, das direkte Gespräch mit der anderen Konfliktpartei zu suchen. In unserem Beispiel mit der Kollegin, die etwas Negatives gesagt hat, das direkte Gespräch zu suchen und das Problem direkt anzusprechen. Auch bei sehr festgefahrenen und langjährigen Konflikten kann die Brombeere die negativen Gefühle so zurückzudrängen, so dass man einen Schritt auf den anderen zugehen kann.

Brombeeren: Besser Hören & Sprechen

Die Brombeere ist eine echte Kommunikationspflanze und unterstützt auch im Gespräch. Sie schärft vor allem die Sinne, die an der Kommunikation beteiligt sind. Einmal das Gehör, wo Brombeeren dafür sorgen, dass wir auch zwischen den Zeilen hören können und nicht nur die gesagten Worte. Damit können wir besser einordnen, wie Sätze gemeint sind und warum sie der andere sagt. Zum anderen unsere eigene Sprachbildung, also Stimmbänder und Kehlkopf. Brombeeren helfen uns ein Gespräch neutral anzugehen und in Harmonie mit dem anderen zu kommunizieren. Hier liegt überhaupt der Schwerpunkt der Brombeere, sich trauen etwas überhaupt anzusprechen und in einer ruhigen und neutralen Art und Weise zu sprechen. Also ohne Pessimismus, Aggressivität oder Sarkasmus.

Brombeeren: Besser Sprechen & Hören

Brombeeren: Neutralität & Ruhe im Gespräch

Brombeeren führen uns im Gespräch auch aus der Falle in eine Täter- oder Opfer-Haltung abzurutschen, also entweder nur anzuklagen oder sich nur zu rechtfertigen. Mit Hilfe der Brombeere gelingt ein neutraler Austausch, der von Verständnis und Respekt dem anderen gegenüber geprägt wird. Sie gibt während der Kommunikation Ruhe, inneren Frieden und eine höhere Toleranzschwelle. Außerdem lässt uns die Brombeere in einer Kommunikation nicht den Faden verlieren und ruft uns immer wieder das eigentliche Ziel eines Gesprächs ins Bewusstsein. In unserem Konfliktfall geht es ja darum eine kritische Aussage einer Kollegin zu hinterfragen und die Kollegin direkt auf diesen Kommentar anzusprechen. Das übergeordnete Ziel dieses Konfliktgesprächs ist ja die Auflösung des Problems zwischen den beiden Kollegen. Und hier bringt die Brombeere auch das nötige Vertrauen in uns hoch, dass dieser Konflikt überhaupt lösbar ist.

Brombeeren: Emotionale Verletzungen direkt bearbeiten und Rachekonflikte vermeiden

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Brombeeren besonders hilfreich sind bei allen Arten von emotionalen Verletzungen durch andere Personen. Dazu gehören Beleidigungen, Demütigungen, üble Nachrede, falsche Behauptungen (fake news), sowie Ungerechtigkeiten, Zweifel an den Fähigkeiten, Kritik an Aussehen, Gewicht, Kleidung usw. Brombeeren greifen dann ein, wenn die Auflösung dieser Konflikte nicht möglich ist und man selbst durch Rachegefühle geplagt wird. Dabei ist Rache nur eine Reaktion auf die Verletzung und kann ganz unterschiedliche Formen haben. Dabei funktioniert Rache wie ein Spiegel. Man will eigentlich nur, dass der andere versteht, was man ihm angetan hat. Wenn dies durch direkte Kommunikation nicht möglich ist, sucht man sich andere Wege, um dem anderen begreiflich zu machen, was er angerichtet hat. Brombeeren helfen uns den direkten Weg zu finden: sich mit der anderen Person in Ruhe aussprechen. Und das ist eigentlich auch alles, was nötig ist.

Wichtiger Hinweis

Alle hier aufgeführten Erkenntnisse sind weder naturwissenschaftlich noch schulmedizinisch nachweisbar und bilden keine Grundlage für die Behandlung von körperlichen und psychischen Symptomen, Beschwerden oder Krankheiten. Sie ersetzen in keinem Fall die Konsultation eines Arztes, Apothekers oder anderweitig medizinisch geschultem Personal.

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